Montag, 20. April 2009
Mittwoch, 8. April 2009
Gemüse des Monats
In meiner Rohkosthitliste ganz weit oben: Kohlrabi. Möhren im Mittelfeld, sicheres Schlusslicht: Sellerie.

16h
Es kommt das Problem dazu, dass ich gar nicht weiß, ob es nicht Fenchel ist, den ich meine. Oder ist das dasselbe? Wie ist das mit Lauch und Porree? Sprechen wir da vom selben Gemüse?

18h
Und was umwickelt man mit Schinken, das ist doch Chicorée, nicht wahr? Meiner Meinung nach gibt es wesentlich zu viel bitteres Gemüse; da findet eine zu große Differenzierung statt, die niemand braucht. Sellerie hat jedenfalls keine deutliche USP, das ist klar.

20h
Und während wir mit allabendlicher Freude das Buffet leerräumen, muss die arme Selleriestange liegen bleiben und welken. Weil niemand sie mag, weder ich noch die gierigen Jungs noch der große Martin noch die hungrigen Feuerwehrmänner. Ich habe Mitleid. Sellerie, du bist mein Freund.

22h

16h
Es kommt das Problem dazu, dass ich gar nicht weiß, ob es nicht Fenchel ist, den ich meine. Oder ist das dasselbe? Wie ist das mit Lauch und Porree? Sprechen wir da vom selben Gemüse?

18h
Und was umwickelt man mit Schinken, das ist doch Chicorée, nicht wahr? Meiner Meinung nach gibt es wesentlich zu viel bitteres Gemüse; da findet eine zu große Differenzierung statt, die niemand braucht. Sellerie hat jedenfalls keine deutliche USP, das ist klar.

20h
Und während wir mit allabendlicher Freude das Buffet leerräumen, muss die arme Selleriestange liegen bleiben und welken. Weil niemand sie mag, weder ich noch die gierigen Jungs noch der große Martin noch die hungrigen Feuerwehrmänner. Ich habe Mitleid. Sellerie, du bist mein Freund.

22h
Dienstag, 24. März 2009
Gäste und Bastas
Zum Nachschauen: wir haben für euch sieben Fotos von sieben Sendungen ins Netz gestellt.
Nach jeder Show wurde vom WDR ein Bild von uns und unseren Gästen gemacht. Die Erleichterung über die gelungenen Aufzeichnungen ist uns wahrscheinlich von den Gesichtern abzulesen.
Mein Favorit: Das Bild mit Achim Knorr. Das hat doch was, so ein Spätbeatle mit fünf Jungs in schwarzen Anzügen...

Eckart von Hirschhausen

Ingo Appelt, Rolf-Rainer Gecks

Achim Knorr

Alex Burgos & Susanne Pätzold, Birgit Schrowange

Glasblassingquintett


Florian Schröder und Wolfgang Niedecken
Nach jeder Show wurde vom WDR ein Bild von uns und unseren Gästen gemacht. Die Erleichterung über die gelungenen Aufzeichnungen ist uns wahrscheinlich von den Gesichtern abzulesen.
Mein Favorit: Das Bild mit Achim Knorr. Das hat doch was, so ein Spätbeatle mit fünf Jungs in schwarzen Anzügen...

Eckart von Hirschhausen

Ingo Appelt, Rolf-Rainer Gecks

Achim Knorr

Alex Burgos & Susanne Pätzold, Birgit Schrowange

Glasblassingquintett


Florian Schröder und Wolfgang Niedecken
Freitag, 20. März 2009
Sonntag, 15. März 2009
...und basta 3
Eine Woche ist's erst her, es kommt uns vor wie ein Monat. Ein paar der Fotos, die ich mit meiner miserablen Handykamera geschossen habe, stelle ich ins Netz.
Die ersten beiden Tage mussten sich zwischen 40 und 50 WDR-Mitarbeiter, vor allem die Kameraleute, fünf Namen merken (unsere), um die Order der Regisseurin umsetzen zu können. Deswegen haben wir uns Namensschilder basteln lassen und sie auf unsere Pullover gepappt. Zur Aufzeichnung haben wir sie dann abgenommen.

Die erste Aufzeichnung war die der Weihnachtssendung. Sie war eigentlich am Aufwendigsten, weil wir viele Umzüge hatten und zudem auch noch Umbauten für die „2.Geige“ hinbekommen mussten. Das hat einiges an logistischem Denken gefordert. Nicht grad unsere Stärke, aber wir hatten einen prima Regieassistenten. Dieses Foto hab ich von hinter der Tastatur des Flügels geknipst.

Backstage stand so manches rum. Im Bild Tannenbäume und übrige Sofas. Hier sind wir in den Pausen, die zwischen den Aufzeichnungen waren oder die uns die Gäste ließen, hin und her getigert und sind unsere Texte/Choreographien/Noten durchgegangen.

Die Gäste werden von Staffel zu Staffel hochkarätiger. Am zweiten Tag der Aufzeichnungen waren Eckart v. Hirschhausen und Ingo Appelt gleichzeitig da. Beides sehr angenehme Zeitgenossen, durften wir feststellen. Schon toll, wenn so zwei Promicomedians zur Garderobentür hereinlugen.

Ich war so stolz, dass ich direkt ein Solofoto abgestaubt habe.

Von Tag zu Tag kannten wir uns besser aus. Gegen Ende der Produktion fanden wir sogar raus, wo das Aufnahmeleitungsteam die Süßigkeiten versteckt hielt, die wir bis dato nur rationiert in unseren Einzelgarderoben vorgefunden hatten. Ab da gab es kein Halten mehr.

Ein vorerst letzter Blick hinter die Kulissen: René hat sich für (u.a.) „Choco Latte Chai“ mit viel technischem Geschick einen analogen Teleprompter gebastelt. Hat funktioniert, puh.
Die ersten beiden Tage mussten sich zwischen 40 und 50 WDR-Mitarbeiter, vor allem die Kameraleute, fünf Namen merken (unsere), um die Order der Regisseurin umsetzen zu können. Deswegen haben wir uns Namensschilder basteln lassen und sie auf unsere Pullover gepappt. Zur Aufzeichnung haben wir sie dann abgenommen.

Die erste Aufzeichnung war die der Weihnachtssendung. Sie war eigentlich am Aufwendigsten, weil wir viele Umzüge hatten und zudem auch noch Umbauten für die „2.Geige“ hinbekommen mussten. Das hat einiges an logistischem Denken gefordert. Nicht grad unsere Stärke, aber wir hatten einen prima Regieassistenten. Dieses Foto hab ich von hinter der Tastatur des Flügels geknipst.

Backstage stand so manches rum. Im Bild Tannenbäume und übrige Sofas. Hier sind wir in den Pausen, die zwischen den Aufzeichnungen waren oder die uns die Gäste ließen, hin und her getigert und sind unsere Texte/Choreographien/Noten durchgegangen.

Die Gäste werden von Staffel zu Staffel hochkarätiger. Am zweiten Tag der Aufzeichnungen waren Eckart v. Hirschhausen und Ingo Appelt gleichzeitig da. Beides sehr angenehme Zeitgenossen, durften wir feststellen. Schon toll, wenn so zwei Promicomedians zur Garderobentür hereinlugen.

Ich war so stolz, dass ich direkt ein Solofoto abgestaubt habe.

Von Tag zu Tag kannten wir uns besser aus. Gegen Ende der Produktion fanden wir sogar raus, wo das Aufnahmeleitungsteam die Süßigkeiten versteckt hielt, die wir bis dato nur rationiert in unseren Einzelgarderoben vorgefunden hatten. Ab da gab es kein Halten mehr.

Ein vorerst letzter Blick hinter die Kulissen: René hat sich für (u.a.) „Choco Latte Chai“ mit viel technischem Geschick einen analogen Teleprompter gebastelt. Hat funktioniert, puh.
Sonntag, 1. März 2009
Return of the Kirschkuchen

Gestern und heute haben wir uns mit Freude und Enthusiasmus in die Arbeit gestürzt. Nicht, dass wir langsam mal ein freies Wochenende gebrauchen könnten. Aber wenn es so heiter und abwechslungsreich zugeht wie die letzten beiden Tage, macht man gern mal Überstunden.
Käpt’n Blaubär kommt wieder, und wir durften zum zweiten Mal diversen Nebenfiguren unsere Stimmen leihen. Andreas hat mit Verve den singenden Schweinskopf gegeben, René den Camembert und Werner den Kirschkuchen. Ich selber durfte mich als singendes Huhn einbringen.
Diesmal gab’s auch eine umfangreichere Rolle zu stemmen: als sächselndes Häschen singe ich gleich drei Songs mit. Das ist aber noch nichts gegen Thomas – der gibt ein Frettchen, den blinden Maulwurf und brilliert darüber hinaus noch in einer Doppelrolle als Hein Blöd und Pizzawolf.
Nachdem wir es letztes Mal leider nicht geschafft haben, uns in der Kulisse des Musicals zu verewigen, werden wir das jetzt bestimmt hinbekommen. Die Fotos dann hier. Und im September wird das Musical dann ausgestrahlt.
Dienstag, 24. Februar 2009
Doch, nach unten
In Ermangelung aktueller und gleichzeitig cooler Erlebnisse mit meiner Gesangsgruppe stelle ich eine kleine unspektakuläre Geschichte aus der Türkei ins Netz. Erwartet nicht zu viel. Rechnet vor allem nicht mit angepassten Zeitformen, ich habe meinen Bericht eins zu eins gepastet und gecopyt. Also aufgepasst, heute ist gestern, nicht heute. Jetzt aber die Geschichte:
Scham ist eine der unangenehmer zu erlebenden Emotionen. Aber manchmal ist es nur halb so schlimm und eher komisch als entsetzlich. Ich fuhr heute im Fahrstuhl in die Lobby, die sich im Erdgeschoss befindet, das mit „1“ gekennzeichnet ist. Aus Gewohnheit drückte ich aber im Lift zuerst auf den Knopf unter der 1, den (einzigen) Buchstaben, „B“. Das bedeutet Basement und meint den Keller, aber daran hat sich mein Stammhirn noch nicht gewöhnt. Ich verbessere also rechtzeitig meine Wahl und steige im Erdgeschoss aus. Ein Mann kommt mir entgegen und steigt ein, wir begrüßen uns. Ich hole wie geplant in der Lobby mein Telefon, das ich dort liegen gelassen habe und kehre zum Fahrstuhl zurück. Ich drücke die Ruftaste, die Tür geht auf und drin steht immer noch der Mann von eben. Ich wunder mich, steige ein und frage arglos: „Noch nicht gefahren?“ Der Mann guckt mich streng an und sagt säuerlich: „Doch, nach unten.“
Eigentlich ist das schon die Pointe. Wer die Lösung nachlesen will - im folgenden Absatz.
Ich hab dann nichts gesagt. Bin kurz die Beweislage durchgegangen und zu dem Schluss gekommen, dass sie gegen mich spricht: der B-Knopf hat geleuchtet, als der Mann zu seinem Ärger die Abwärtsbewegung des Fahrstuhls registrierte – wer anders als ich soll die Taste gedrückt haben. Und dann meine unverschämte Frage! Da hab ich mich ein bisschen geschämt, aber wirklich nur ein bisschen.
Jetzt kann man natürlich sagen: was regt der Mann sich so auf, soll er doch die paar Stufen zu Fuß gehen. Einerseits richtig, andererseits sind hier alle Gäste außer uns Golfer, und die sind es nicht mehr gewohnt zu laufen, die werden gefahren.
So viel Spaß für so wenig Geld.
Scham ist eine der unangenehmer zu erlebenden Emotionen. Aber manchmal ist es nur halb so schlimm und eher komisch als entsetzlich. Ich fuhr heute im Fahrstuhl in die Lobby, die sich im Erdgeschoss befindet, das mit „1“ gekennzeichnet ist. Aus Gewohnheit drückte ich aber im Lift zuerst auf den Knopf unter der 1, den (einzigen) Buchstaben, „B“. Das bedeutet Basement und meint den Keller, aber daran hat sich mein Stammhirn noch nicht gewöhnt. Ich verbessere also rechtzeitig meine Wahl und steige im Erdgeschoss aus. Ein Mann kommt mir entgegen und steigt ein, wir begrüßen uns. Ich hole wie geplant in der Lobby mein Telefon, das ich dort liegen gelassen habe und kehre zum Fahrstuhl zurück. Ich drücke die Ruftaste, die Tür geht auf und drin steht immer noch der Mann von eben. Ich wunder mich, steige ein und frage arglos: „Noch nicht gefahren?“ Der Mann guckt mich streng an und sagt säuerlich: „Doch, nach unten.“
Eigentlich ist das schon die Pointe. Wer die Lösung nachlesen will - im folgenden Absatz.
Ich hab dann nichts gesagt. Bin kurz die Beweislage durchgegangen und zu dem Schluss gekommen, dass sie gegen mich spricht: der B-Knopf hat geleuchtet, als der Mann zu seinem Ärger die Abwärtsbewegung des Fahrstuhls registrierte – wer anders als ich soll die Taste gedrückt haben. Und dann meine unverschämte Frage! Da hab ich mich ein bisschen geschämt, aber wirklich nur ein bisschen.
Jetzt kann man natürlich sagen: was regt der Mann sich so auf, soll er doch die paar Stufen zu Fuß gehen. Einerseits richtig, andererseits sind hier alle Gäste außer uns Golfer, und die sind es nicht mehr gewohnt zu laufen, die werden gefahren.
So viel Spaß für so wenig Geld.
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