Mittwoch, 10. März 2010

Truhe vor dem Sturm

Dieses Wortspiel macht überhaupt keinen Sinn. Mir ist kein anderes eingefallen. Weder haben wir Ruhe vor dem Sturm, noch hat das T irgendeine Bedeutung.

Aber wir haben ja auch genug zu tun, da kann man sich nicht auch noch um Wortspiele kümmern. Heute zum Beispiel war großer Interview-Marathon bei der EMI. Alle Kölner Zeitungen waren da und haben nacheinander mit uns gesprochen. Wenn man uns nicht angelogen hat, waren alle Journalisten sehr angetan von der CD. Wir halten das für ein gutes Zeichen! Also, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf die Reaktionen zur Fünf.

Die nächsten Tage erscheint also nicht nur die Platte, sondern auch die eine oder andere Zeitung mit einem Artikel über uns. Hoffentlich positiv!

Und sonst basteln wir. Ich bin Riesenfan von iMovie geworden und habe in diversen Autofahrten und Nachtschichten drei Videos für die letzten drei Adventskalendertage geschnitten. Für den letzten Tag erwartet euch ein absolutes Highlight... Thomas sitzt derweil schon am Making Of dieses Filmchens, so dass wir euch kommende Woche mit NOCH MEHR schönen Dingen versorgen können.

Wir selber sind ab Freitag erst mal für ein paar Tage auf Kreativreise. Danach gibt es dann wieder neue Lieder. Und wieder Konzerte. Und anständige Wortspiele.

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P.S.: Die Presse war schnell und ist (bis auf den Express) heute schon mit uns raus. Hier die Ausschnitte!

BILD, Köln




Kölner Stadt-Anzeiger




Kölnische Rundschau

Samstag, 6. März 2010

Williams Robbie

Gestern fühlten sich vier Mitt- bzw. Enddreißiger, die in ihrem Leben selber schon auf so manchen Bühnen gestanden haben, in Teenietage zurückversetzt. Mit leuchtenden Augen und offenen Mündern standen Thomas, René, Werner und ich Luftlinie 15 Meter entfernt von einem der größten Entertainer, den unser Planet zu bieten hat.

Robbie Williams war zu einem unglaublich exklusiven Clubkonzert nach Köln ins Limelight gekommen, alles furchtbar geheim und wahnsinnig aufregend. Nur 300 Tickets waren über Radiostationen an Fans ausgegeben worden, dazu kamen noch Leute aus dem Bisiness. Das war unsere Chance: Unsere (und halt auch Robbies) Plattenfirma EMI hatte Mittwoch Abend auf unser Betteln reagiert und uns fünf der begehrten Tickets geschenkt. Einfach so. Zwei Tage später haben wir uns die Kehle aus der Kehle gekreischt und Angels gesungen, als gäbe es kein Morgen mehr.

Was für eine Show dieser Kerl geboten hat. Wie der singen konnte. Und tanzen. Sich bewegen. Und reden. Also, ihr seht, ich bin noch restlos begeistert.

Ach, ach, ach.

Man durfte erwartungsgemäß keine Bilder machen, aber natürlich hat trotzdem jeder fotografiert. Thomas zum Glück auch. Also, hier, für euch, zum Mitschmachten:



Freitag, 26. Februar 2010

Der Schlauch

Der Wagen ist kaputt. Also nicht unser Basta-Bus, der steht defekt in der Werkstatt. Nein, die Panne haben wir mit dem Mietwagen, den wir uns wegen der Reparatur unseres eigenen Autos organisiert haben.

Der Turboschlauch ist ab, sagt Andreas.

Deswegen sind wir mit der allerletzten Puste die Ausfahrt runtergerollt und auf dem Parkplatz des La Sicilia im Neuen Müllerheim, Ludwigsburg, gelandet. Hier essen wir Nudeln, Pizza, Tiramisu und Jägerschnitzel. Adriano Celentano singt Azzurro, wir können unser Glück kaum fassen.

Der ADAC kommt. Es ist der Turboschlauch.

Die Sache ist schnell repariert; wir trinken alle unseren Espresso aus (Mehrzahl vermieden) und fahren los. Es stürmt.
Nach 10 Kilometern macht es Puff. Ich habe die Chance, mein neu erworbenes Wissen anzuwenden und behaupte, dass wir Probleme mit dem Turboschlauch haben. Zustimmung von der Seite. Mit letzter Kraft töffeln wir auf den Rastplatz. Burger King.

Andreas übernimmt die Reparatur. Er muss an die Schelle herankommen, aber wie, ohne Ratsche? Er versucht es mit dem 14er Kreuzschlitz, aber ohne Frerk Ohm keine Chance. Schließlich hilft ein LKW-Fahrer aus. Wir fahren.

Der Frühling, der sich uns am Vormittag so schön gezeigt hat, hat sich bis auf Weiteres verzogen und ist einem ekligen Aprilwetter gewichen, nur ohne Sonne. Es windet so heftig, dass Andreas den Wagen mit beiden Händen am Lenker steuert und nicht wie sonst mit den Knien. Aber sonst alles in Ordnung. Die letzten Kilometer schaffen wir auch noch. Wie heißt es so schön: Halb fünf, Tuttlingen – der Schlauch sitzt.

Freitag, 19. Februar 2010

Oans, zwoa, gsunga!

Herrgottkruzifix noch amol! Do spuiln di Bubn scho i Minchn, un ko oanzigs bayrisches Liad kummts de Saupreiß über di Lippn! Ham di net amol des „Feng Shui“ gsunga! Wöswega hom die dös denn ibahapt auf ene Plottn gnomma? Dös Radi-, i moan dös Laach-Liad homs in ihra Afterglo gmocht, oba dös is net das gleiche.

Un worum? Weil der Saubuab Werner dön Text nit parot ghobt hot! Nach oll dena Johrn. Un i hätts mi so gwünscht, die oide Gschicht. Wos gmocht ham: dena ihra Hit Spielerfrauen homs g’ändert. Fü di Bayern. Jo wos, welche Bayern? De FC Bayern, saad ihr deppert? Wenn’s amol nochlesa wuit:

Spielerfrauen trinken Schampus aus der Dose
Spielerfrauen stehen auf Miro Klose

Na, bösser wie nix.

Dienstag, 16. Februar 2010

Showjumping

Beim Frühlingsputz auf meinem Rechner habe ich ein kleines Filmchen gefunden, das schon sehr alt ist. So alt, dass es wie damals üblich nur mit 10x24 Pixeln aufgenommen werden konnte. Das wissen die jungen Leute, die mit ihren Ohrsteckerhandys HD-Filme herstellen können, gar nicht mehr, was man damals für Entbehrungen ertragen musste.

Aber dafür hat man sich halt selber amüsiert. Wir hatten ja nichts anderes.

Montag, 8. Februar 2010

Sechs

Wenig Konzerte zur Zeit, wie alle mitbekommen. Das ist die Ruhe vor dem Sturm. Im Hintergrund ziehen wir nicht nur Fäden, äh, Strippen, sondern sind tatsächlich auch höchst kreativ.

Die neue CD ist noch nicht draußen (Fünf jetzt), da sind in den letzten Tagen schon so viele Ideen, Songteile und ganze Lieder entstanden, dass der Zähler für die nächste jetzt schon auf Zwölf steht. Zusammen, sagt mir iTunes, erst 25 Minuten, aber das liegt daran, dass so Fragmente es meist auf nicht mehr als anderthalb Minuten bringen. „Liechengrand“ zum Beispiel (so der Titel eines forthcoming Smash Hits) gibt es erst als 20-Sekünder, aber der wird sich bald auf gute zwei Minuten auswuchern.

Doch ich will gar nicht zuviel verraten – jetzt kommt erst mal die Fünf, und da gibt es ja auch noch die eine oder andere Überraschung! Auch positive. Mehr dazu bald an dieser Stelle oder auf der Normalseite!

Montag, 1. Februar 2010

Neue Pläne

Nach langer und reiflicher Überlegung haben wir uns dazu entschieden, die Veröffentlichung von „Fünf“ zu verschieben.
Stattdessen wollen wir neue Wege gehen und uns zum ersten Mal nicht mit einer Audio-, sondern einer Daten-CD an die Öffentlichkeit wagen.

Diese Pläne haben für große Resonanz gesorgt: Für unsere in der Schweiz produzierte CD mit dem Titel „Steuersünder“ hat die Bundesregierung 2,5 Millionen Euro geboten, so dass wir deren Veröffentlichung vorziehen werden. Wir hoffen hier auf euer Verständnis.

Eure Bastas