Gestern habe ich Vampire Diaries gesehen, und es hat mir ganz gut gefallen, aber nicht so gut wie "Der kleine Vampir" von Angela Sommer-Bodenburg. Die Serien haben aber anscheinend dieselbe Zielgruppe - ich war begeistert, dass am späteren Abend für Paulas Kuh-Schokopudding mit Vanilleflecken geworben wird (der mit dem tollen Kinderrap).
Dumm, dass wir mit dem Madrigal schon das auf abgefahrene Züge Aufspringen thematisiert haben, sonst würde ich mich jetzt direkt dransetzen und eine geile Vampirschmonzette schreiben, als kommende Hitsingle. Durchsichtiges Manöver. Jetzt bleibt uns nur noch, die Platte so zu benennen. Die Abfrage auf Facebook läuft!
Dienstag, 18. Januar 2011
Donnerstag, 13. Januar 2011
Winter im Keller
Vorsatz: wieder mehr für den Blog schreiben. Ich gebe zu, dass ich ein bisschen faul geworden bin; damit soll es fürs Erste ein Ende haben.
Ja, wir sind im Studio, und es macht Spaß wie selten zuvor. Liegt auch daran, dass wir ungewohnt vorausschauend Januar und Februar weitgehend von Konzerten freigehalten haben, um uns konzentriert dem Aufnehmen widmen zu können. Und das funktioniert. Ohne Stress und Stück für Stück nehmen die neuen Lieder Gestalt an und erfreuen uns ganz außerordentlich.
Nicht alle, aber einige dieser Songs werden wir in den nächsten Wochen sicher ausprobieren - oft zeigt sich erst beim Livesingen, was der richtige Zugang (vor allem für die Hauptstimme) ist. Auch noch ausstehen tut die Betitelung der Platte. Bei der letzten war es ja kinderleicht, jetzt tun sich die alten, bekannten Probleme auf. Vielleicht starten wir nächste Zeit mal eine kleine bis größere Fragerunde bei Facebook.
Der schönste Vorschlag geht leider nicht mehr: Martin hatte nach "Wir kommen in Frieden" und "Wir sind wie wir sind" vorgeschlagen, die Trilogie mit "Wir haben uns vertan" zu vollenden. Großartig wär das gewesen, aber "Fünf" war ja auch nicht schlecht. Geeinigt haben wir uns auf jeden Fall jetzt schon auf den Titel einer vielleicht irgendwann mal kommenden Greatest-Hits-CD: "Rest of".
Ja, wir sind im Studio, und es macht Spaß wie selten zuvor. Liegt auch daran, dass wir ungewohnt vorausschauend Januar und Februar weitgehend von Konzerten freigehalten haben, um uns konzentriert dem Aufnehmen widmen zu können. Und das funktioniert. Ohne Stress und Stück für Stück nehmen die neuen Lieder Gestalt an und erfreuen uns ganz außerordentlich.
Nicht alle, aber einige dieser Songs werden wir in den nächsten Wochen sicher ausprobieren - oft zeigt sich erst beim Livesingen, was der richtige Zugang (vor allem für die Hauptstimme) ist. Auch noch ausstehen tut die Betitelung der Platte. Bei der letzten war es ja kinderleicht, jetzt tun sich die alten, bekannten Probleme auf. Vielleicht starten wir nächste Zeit mal eine kleine bis größere Fragerunde bei Facebook.
Der schönste Vorschlag geht leider nicht mehr: Martin hatte nach "Wir kommen in Frieden" und "Wir sind wie wir sind" vorgeschlagen, die Trilogie mit "Wir haben uns vertan" zu vollenden. Großartig wär das gewesen, aber "Fünf" war ja auch nicht schlecht. Geeinigt haben wir uns auf jeden Fall jetzt schon auf den Titel einer vielleicht irgendwann mal kommenden Greatest-Hits-CD: "Rest of".
Samstag, 11. Dezember 2010
Goodbye
Heute Abend in Bensheim nehmen wir fürs Erste Abschied von einigen Liedern, die uns eine gute Weile begleitet haben. Wir spielen „Fünf“ zum letzten Mal, und damit auch die Songs, die es nicht in „10 Jahre Basta“ schaffen werden.
Goodbye „Wiedersehen macht Freude“, „Choco Latte Chai“, „Wetter im Gepäck“, „Fleisch“ und „Party total“. Ihr folgt den Liedern, die vor euch gegangen sind, an einen Platz, an dem ihr euch stets gesungen fühlen werdet. Ihr folgt „Zurück zum Glück“ der „A1“, dem „Mädcheninternat“ und dem nächsten ins ewige Leben. Ihr habt uns viel Freude bereitet, und wir werden oft an euch denken. Ihr werdet immer einen Platz in unserem Herzem haben.
Goodbye „Wiedersehen macht Freude“, „Choco Latte Chai“, „Wetter im Gepäck“, „Fleisch“ und „Party total“. Ihr folgt den Liedern, die vor euch gegangen sind, an einen Platz, an dem ihr euch stets gesungen fühlen werdet. Ihr folgt „Zurück zum Glück“ der „A1“, dem „Mädcheninternat“ und dem nächsten ins ewige Leben. Ihr habt uns viel Freude bereitet, und wir werden oft an euch denken. Ihr werdet immer einen Platz in unserem Herzem haben.
Sonntag, 21. November 2010
CSI Bocholt
Heute haben wir ein recht außergewöhnliches Konzert gegeben.
A, weil ihm ein Workshop mit einer jungen und talentierten Nachwuchscombo vorausging und diese Gruppe namens „Seven Up“ auch einen Teil des Konzertes bestritt; B, weil unser Auftritt in den Strudel einer Reihe von verwirrenden Vorgängen im Rahmen eines beispiellosen Verbrechen, das in Bocholt verübt wurde, hineingezogen wurde.
Vor zwei Wochen war in die örtliche Musikschule eingebrochen worden, was an und für sich schon eine Sauerei ist und auch idiotisch. Viel wurde nicht mitgenommen – eine Musikschule besitzt oder ist ja keine Gelddruckmaschine – aber unter dem bescheidenen Diebesgut befanden sich auch 100 Karten für unser Konzert!
Was war der Plan gewesen? Hatte der Dieb die Karten zu Höchstpreisen auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollen? Würde er sich gar eine eigene sichern und sich wie der Wolf im Schafspelz brav applaudierend unter das ehrliche und nichtsahnende Publikum mischen? Würden wir einen Verbrecher unter uns haben?
Die Musikschule hatte vorbildlich reagiert und einen gerissenen Plan entworfen: sie hatte die Tickets neu drucken lassen, aber – ein Trick so einfach wie genial - in einer anderen Farbe. So würde das Monster von Bocholt sich bei einem Besuch durch die Kolorierung der Eintrittskarte verraten und in die offene Falle tappen.
Wir selber ließen es uns nicht nehmen und lauerten heute Abend vor Konzertbeginn versteckt hinter Säulen und in Tarnanzügen auf den umliegenden Häusern liegend mit unseren Fangnetzen auf den Unhold und seine Bande. Wir hielten die Stellung bis kurz vor Acht, aber alle Gäste waren sauber.
Diese Zeilen schreibe ich vom Dach der Stadtsparkasse, gegenüber liegen René und Werner. Sie frieren. Thomas ist mit bloßem Auge nicht zu sehen, aber wenn ich das Nachtsichtgerät zu Hilfe nehme, lässt sich der Schnorchel im dunklen Wasser erahnen. Der Täter wird kommen. Wir sind bereit.
A, weil ihm ein Workshop mit einer jungen und talentierten Nachwuchscombo vorausging und diese Gruppe namens „Seven Up“ auch einen Teil des Konzertes bestritt; B, weil unser Auftritt in den Strudel einer Reihe von verwirrenden Vorgängen im Rahmen eines beispiellosen Verbrechen, das in Bocholt verübt wurde, hineingezogen wurde.
Vor zwei Wochen war in die örtliche Musikschule eingebrochen worden, was an und für sich schon eine Sauerei ist und auch idiotisch. Viel wurde nicht mitgenommen – eine Musikschule besitzt oder ist ja keine Gelddruckmaschine – aber unter dem bescheidenen Diebesgut befanden sich auch 100 Karten für unser Konzert!
Was war der Plan gewesen? Hatte der Dieb die Karten zu Höchstpreisen auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollen? Würde er sich gar eine eigene sichern und sich wie der Wolf im Schafspelz brav applaudierend unter das ehrliche und nichtsahnende Publikum mischen? Würden wir einen Verbrecher unter uns haben?
Die Musikschule hatte vorbildlich reagiert und einen gerissenen Plan entworfen: sie hatte die Tickets neu drucken lassen, aber – ein Trick so einfach wie genial - in einer anderen Farbe. So würde das Monster von Bocholt sich bei einem Besuch durch die Kolorierung der Eintrittskarte verraten und in die offene Falle tappen.
Wir selber ließen es uns nicht nehmen und lauerten heute Abend vor Konzertbeginn versteckt hinter Säulen und in Tarnanzügen auf den umliegenden Häusern liegend mit unseren Fangnetzen auf den Unhold und seine Bande. Wir hielten die Stellung bis kurz vor Acht, aber alle Gäste waren sauber.
Diese Zeilen schreibe ich vom Dach der Stadtsparkasse, gegenüber liegen René und Werner. Sie frieren. Thomas ist mit bloßem Auge nicht zu sehen, aber wenn ich das Nachtsichtgerät zu Hilfe nehme, lässt sich der Schnorchel im dunklen Wasser erahnen. Der Täter wird kommen. Wir sind bereit.
Mittwoch, 17. November 2010
Gimme Hope Knecht Ruprecht
Nicht nur die Supermärkte haben die Adventszeit voreingeläutet, auch bei uns hält weihnachtliche Stimmung Einzug: wir proben und schreiben fürs alljährliche Xmas Special.
Das eine (bescheuerte Ideen umsetzen) macht mehr Spaß als das andere (sich an die Choreographie von Schnee und Eis zu erinnern versuchen), aber alles in allem empfinden wir das als angenehme saisonale Wiederkehr, vergleichbar der Spargelzeit im Frühjahr. Da sagt der zeitarbeitende Spargelstecher ja auch: gut, in den Knien ziept’s, der Rücken schmerzt, das Gehalt ist mies, der Chef ist ein Arsch, aber ich mach den Leuten halt so gern Freude.
Wir sind also schon total heiß aufs Gloria und vor allen Dingen auf die neuen Nummern. Knecht Ruprecht wird erstmals eine Rolle spielen, es wird ein eigenes, klassisch angehauchtes Stück über diverseste Weihnachtswunder geben, und vielleicht bekommt auch Maria mal einen eigenen Song! Und, und das ist sicherlich das Mega-Hochlicht: wir werden das berühmte ABBA-Lied über den tollen Truthahn singen. Das allein sollte schon Grund genug sein, die Tage runter zu zählen. Ich habe nachgeschaut: Es sind nur noch 31. Höchste Zeit, Schritte zu üben.
Das eine (bescheuerte Ideen umsetzen) macht mehr Spaß als das andere (sich an die Choreographie von Schnee und Eis zu erinnern versuchen), aber alles in allem empfinden wir das als angenehme saisonale Wiederkehr, vergleichbar der Spargelzeit im Frühjahr. Da sagt der zeitarbeitende Spargelstecher ja auch: gut, in den Knien ziept’s, der Rücken schmerzt, das Gehalt ist mies, der Chef ist ein Arsch, aber ich mach den Leuten halt so gern Freude.
Wir sind also schon total heiß aufs Gloria und vor allen Dingen auf die neuen Nummern. Knecht Ruprecht wird erstmals eine Rolle spielen, es wird ein eigenes, klassisch angehauchtes Stück über diverseste Weihnachtswunder geben, und vielleicht bekommt auch Maria mal einen eigenen Song! Und, und das ist sicherlich das Mega-Hochlicht: wir werden das berühmte ABBA-Lied über den tollen Truthahn singen. Das allein sollte schon Grund genug sein, die Tage runter zu zählen. Ich habe nachgeschaut: Es sind nur noch 31. Höchste Zeit, Schritte zu üben.
Freitag, 29. Oktober 2010
Ich saß neben dem Weltmeister der Mentalisten
Montag war Verleihung des Conga Awards. Neben mir saß der Weltmeister der Mentalisten. Ich könnt euch nicht vorstellen, wie unangenehm das war. Ich musste die ganze Zeit aufpassen wie ein Luchs, dass mir nichts Komisches geschieht. Immerhin hat er die Preisträger richtig vorausgesagt und René wohlgehütete Geheimnisse entlockt.
Ich dachte an Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis"-Multilogie, in der ein gesamtes Volk mit der Fähigkeit des Gedankenlesens gestraft ist. Damit die armen Menschen nicht zu denken anfangen, müssen sie ständig reden. Was für ein entsetzlicher Gedanke, was für eine zutreffende Beobachtung. Daran hab ich mich gehalten.
Man möchte ja nicht gelesen werden wie ein offenes Buch, womöglich noch ein nicht so gutes! Alternierend zu den Adams-Tipps hab ich mich an das erinnert, was Severus Snape so an Abwehr-Ratschlägen herausgegeben hat, und das hat in der Kombination glaub ich ganz gut funktioniert. Das Konto ist jedenfalls nicht leergeräumt. Nur von meinen Drops waren am nächsten Morgen die meisten weg. Mentos.
Ich dachte an Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis"-Multilogie, in der ein gesamtes Volk mit der Fähigkeit des Gedankenlesens gestraft ist. Damit die armen Menschen nicht zu denken anfangen, müssen sie ständig reden. Was für ein entsetzlicher Gedanke, was für eine zutreffende Beobachtung. Daran hab ich mich gehalten.
Man möchte ja nicht gelesen werden wie ein offenes Buch, womöglich noch ein nicht so gutes! Alternierend zu den Adams-Tipps hab ich mich an das erinnert, was Severus Snape so an Abwehr-Ratschlägen herausgegeben hat, und das hat in der Kombination glaub ich ganz gut funktioniert. Das Konto ist jedenfalls nicht leergeräumt. Nur von meinen Drops waren am nächsten Morgen die meisten weg. Mentos.
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Erdmöbel
Ich spreche im Normalfall keine Kaufempfehlungen aus, an dieser Stelle schon. Es geht um die CD "Krokus" von Erdmöbel. Bassist und Produzent der Band ist Ekki Maas, auch unser Produzent.
Ich mag hier auch keine Rezension formulieren, das haben Deutschlands Feuilletonisten (habt ihr vielleicht mitbekommen) schon reichlich getan. Nur soviel: das ist eine wunderbare Platte, und wahrscheinlich wird sie euch glücklich machen. Wenn ihr also schon alle unsere CDs habt, kauft sie euch. Anspieltipp: Emma, Snoopy T-Shirt.
Ich mag hier auch keine Rezension formulieren, das haben Deutschlands Feuilletonisten (habt ihr vielleicht mitbekommen) schon reichlich getan. Nur soviel: das ist eine wunderbare Platte, und wahrscheinlich wird sie euch glücklich machen. Wenn ihr also schon alle unsere CDs habt, kauft sie euch. Anspieltipp: Emma, Snoopy T-Shirt.
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