Wir haben unseren ersten Preis in derselben Woche gewonnen, in der wir unseren ersten verliehen haben. Nicht einen so künstlerischen Preis wie die Kerpener Kuh oder die Nettertaler Nadel, sondern was aus der Wirtschaft, die haben dann nicht so ganz so ausgefallen poetische Namen.
Von Zeit zu Zeit stehen wir als Basta nicht auf Konzertbühnen, sondern singen vor geschlossenen Gesellschaften bei Galaveranstaltungen und ähnlichem. Von unserem Auftritt beim Beamtenbund zum Beispiel habe ich an anderer Stelle ja schon berichtet. Bei diesen Shows geht es gar nicht so anders zu als bei normalen Konzerten; sie sind kürzer, und wenn wir Bindungsangst singen, gibt es niemanden außer uns, der die Pointe kennt. Das sind schon mal zwei schöne Punkte. Aber alles in allem machen wir unsere eigenen Konzerte natürlich schon lieber, das ist gar keine Frage.
Wie auch immer: vielen Leuten hat es so gefallen, dass sie uns den „Conga Award“ für die beste Performance verliehen haben. Platz Eins, der erste unserer Karriere! Abholen konnten wir ihn leider nicht, wir standen gerade bei einem eigenen Konzert auf der Bühne. Und zwei Tage vorher, lustiger Zufall, haben wir halt auch eine Auszeichnung vergeben. Wir haben sie nicht selber gestiftet und bezahlt, sondern die Laudatio gehalten; auch das eine Premiere. Eigentlich hat nur Thomas geredet, aber wir anderen standen immerhin mit ihm auf der Bühne und hielten unsere Köpfe hin. Und es hat gut geklappt, niemand war allzu beleidigt, obwohl Thomas nicht gerade zimperlich vorging, weder mit dem Publikum noch mit seinem Preisträger. Überreichen taten wir den „Business Diamond Award“. Nicht ganz so schön wie unserer, aber immerhin.
Auch gestern waren wir wieder geschäftlich unterwegs, am Rande des Odenwalds in einem Ort, dessen Namen ich noch nie gehört hatte. Soll aber nichts heißen, denn vom Odenwald hatte ich auch keine Ahnung. Ich dachte, das wär dort, wo Erich Honecker immer Ski gefahren ist, stimmte aber nicht. Also gar nicht. Aber worauf wollte ich eigentlich hinaus?
Genau: heute ist mal wieder ein normales Konzert dran. In Landshut, auch Premiere. Und was soll ich sagen – wir freuen uns! Ach ja: und wir sind jetzt Preisträger, also zieht euch bitte was Anständiges an.
Donnerstag, 28. Februar 2008
Dienstag, 12. Februar 2008
Lieder mit KNOT
Beim Schreiben der neuen Lieder gibt es für mich so ein paar Kriterien, von denen ich die meisten nicht verraten werde, weil Betriebsgeheimnis. Eines steck ich euch aber gerne, es ist zudem das für mich derzeit wichtigste: das der Anfangsbuchstaben.
Es sind ja in den letzten Jahren so ein paar Lieder zusammengekommen; aus denen kann man Listen machen, und so eine Liste habe ich auch, allein schon für die Gema, die solche Listen fordert und fördert (das eine Wort gibt es heutzutage nicht mehr ohne das andere, auch hier nicht). Bei der Durchsicht dieser Liste fiel mir auf, dass es Buchstaben im Alphabet gibt, die wir bisher nicht als Anfangsbuchstaben eigener Lieder verwendet haben.
Hier die Liste, bezogen auf selbstgeschriebene veröffentlichten Lieder - solche, die es nicht auf CD geschafft haben, gilden nicht, sonst könnte man ja einfach irgendeines schreiben wie "X-Beine", katastrophal schlecht natürlich, es einmal aufführen und wieder aus dem Programm nehmen, nur um es in der Statistik zu haben.
Zahlen: 1
A: 3
B: 6
C: 2
D: 5
E: 1
F: 1
G: 2
H: 1
J: 1
K: -
L: 5
M: 3
N: -
O: -
P: 1
Q: -
R: 1
S: 8
T: -
U: 2
V: -
W: 4
X: -
Y:-
Z: 2
Ich vernachlässige jetzt mal bewusst Q, V (Grenzfall), X, Y. Übrig bleiben K, N, O, T. Acht Lieder mit S, keins mit T! Das geht nicht, beim besten Willen nicht. Also müssen jetzt Lieder her, die mit T beginnen. Ihr dürft gespannt sein.
Obwohl, vielleicht mach ich zuerst eins über X-Beine.
Es sind ja in den letzten Jahren so ein paar Lieder zusammengekommen; aus denen kann man Listen machen, und so eine Liste habe ich auch, allein schon für die Gema, die solche Listen fordert und fördert (das eine Wort gibt es heutzutage nicht mehr ohne das andere, auch hier nicht). Bei der Durchsicht dieser Liste fiel mir auf, dass es Buchstaben im Alphabet gibt, die wir bisher nicht als Anfangsbuchstaben eigener Lieder verwendet haben.
Hier die Liste, bezogen auf selbstgeschriebene veröffentlichten Lieder - solche, die es nicht auf CD geschafft haben, gilden nicht, sonst könnte man ja einfach irgendeines schreiben wie "X-Beine", katastrophal schlecht natürlich, es einmal aufführen und wieder aus dem Programm nehmen, nur um es in der Statistik zu haben.
Zahlen: 1
A: 3
B: 6
C: 2
D: 5
E: 1
F: 1
G: 2
H: 1
J: 1
K: -
L: 5
M: 3
N: -
O: -
P: 1
Q: -
R: 1
S: 8
T: -
U: 2
V: -
W: 4
X: -
Y:-
Z: 2
Ich vernachlässige jetzt mal bewusst Q, V (Grenzfall), X, Y. Übrig bleiben K, N, O, T. Acht Lieder mit S, keins mit T! Das geht nicht, beim besten Willen nicht. Also müssen jetzt Lieder her, die mit T beginnen. Ihr dürft gespannt sein.
Obwohl, vielleicht mach ich zuerst eins über X-Beine.
Sonntag, 10. Februar 2008
GermanRail
Das soll ja hier kein Sprachblog werden. Bastian Sick lässt grüßen. Aber beruflich haben wir auch immer wieder mit der deutschen Bahn zu tun, das ist jetzt mal die Verbindung zum Thema und Titel dieses Blogs, und so gern ich die Bahn auch nutze (ich nutze sie gerne) - was sie einem sprachlich antut, ist eine Unverschämtheit.
Es geht bei dieser idiotischen Mode los, Wortzusammensetzungen zu frisieren, indem man das zweite Wort groß schreibt. Pimp your Kompositum. BahnCard anstatt Bahncard etc. (Bahnkarte trau ich mich gar nicht vorzuschlagen). In Köln hat man das mit dem Mediapark gemacht, der heißt nämlich MediaPark, und das Hochhäuschen darin KölnTower. Wow, voll Metropolenstyle. Als Student, der ich jeden Morgen an der U-Bahnstation MediaPark ein- und ausfuhr, hatte ich mal den Traum, eine Kulturguerilla aufzumachen, die nachts heimlich die großen Buchstaben der Haltestellenschilder mit kleinen überpinselt. Hätte ich mal tun sollen, der SiegesZug der Dämlichkeit ist ja anscheinend nicht mehr aufzuhalten. Wenn da nicht eine andere deutsche Gruppe ein Lied übers Denglische gemacht hätte, könnte man direkt eines schreiben.
Das soll mich aber nicht daran hindern, die deutsche Bahn anhand eines letzten Beispiels an den Pranger zu stellen, in die Schranken zu weisen und ihr eine Forderung zu stellen.
Sie hat ihre Schalterbeschilderung zu ändern, auf der sie ihre Schalter "Counter" nennt. Ich kotze sonst. Mit dieser Verdrehung ist es übrigens noch nicht getan; zudem trauen sie sich da nicht, zu schreiben, dass der Schalter respektive Counter geschlossen ist, sondern bedanken sich dafür, dass man es bei einem anderen versucht. Du meine Güte. Ich sehne mich zurück nach den guten alten Verbotsschildern aus Kindheitstagen, da wusste man, woran man war. Spielen verboten. Zack, in Ordnung. Heute würde da wahrscheinlich stehen: Danke, dass ihr hier nicht spielt.
Aber das nur am Rande. So, und beim nächsten Mal erzähle ich wieder davon, wie das Konzert war.
Es geht bei dieser idiotischen Mode los, Wortzusammensetzungen zu frisieren, indem man das zweite Wort groß schreibt. Pimp your Kompositum. BahnCard anstatt Bahncard etc. (Bahnkarte trau ich mich gar nicht vorzuschlagen). In Köln hat man das mit dem Mediapark gemacht, der heißt nämlich MediaPark, und das Hochhäuschen darin KölnTower. Wow, voll Metropolenstyle. Als Student, der ich jeden Morgen an der U-Bahnstation MediaPark ein- und ausfuhr, hatte ich mal den Traum, eine Kulturguerilla aufzumachen, die nachts heimlich die großen Buchstaben der Haltestellenschilder mit kleinen überpinselt. Hätte ich mal tun sollen, der SiegesZug der Dämlichkeit ist ja anscheinend nicht mehr aufzuhalten. Wenn da nicht eine andere deutsche Gruppe ein Lied übers Denglische gemacht hätte, könnte man direkt eines schreiben.
Das soll mich aber nicht daran hindern, die deutsche Bahn anhand eines letzten Beispiels an den Pranger zu stellen, in die Schranken zu weisen und ihr eine Forderung zu stellen.
Sie hat ihre Schalterbeschilderung zu ändern, auf der sie ihre Schalter "Counter" nennt. Ich kotze sonst. Mit dieser Verdrehung ist es übrigens noch nicht getan; zudem trauen sie sich da nicht, zu schreiben, dass der Schalter respektive Counter geschlossen ist, sondern bedanken sich dafür, dass man es bei einem anderen versucht. Du meine Güte. Ich sehne mich zurück nach den guten alten Verbotsschildern aus Kindheitstagen, da wusste man, woran man war. Spielen verboten. Zack, in Ordnung. Heute würde da wahrscheinlich stehen: Danke, dass ihr hier nicht spielt.
Aber das nur am Rande. So, und beim nächsten Mal erzähle ich wieder davon, wie das Konzert war.
Donnerstag, 7. Februar 2008
My favorite a-cappella-group went to Vienna and all I got was this lousy picture
Sonntag, 27. Januar 2008
Zu Besuch beim Kollegen
Die DVD ist noch nicht raus, da wird schon an CD #5 gearbeitet! Ha! Vorgestern bin ich nämlich nach Hannover gefahren, um dort den verehrten Kollegen Oliver Gies zu besuchen. Der singt, arrangiert, produziert und schreibt bei Maybebop und ist ein ausgezeichneter Musiker. Er hat für "Wir sind wie wir sind" ja einige Arrangements gefertigt.
Und nun bin ich mal dahin gereist, neue Songtexte und Liedideen im Gepäck und hab mich zusammen mit ihm hingesetzt. Wir haben uns von vor- bis nachmittags vorm Klavier aufgehalten und tatsächlich einiges zustande gebracht. Ein Lied über die zu große Auswahl in Coffeeshops, eines darüber, dass wir zu alt sind für unseren Beruf und eines, das "Feuerzeug" heißt. In nur einem geht es um eine Beziehung! Und eigentlich ist es auch gar nicht das Thema. Nur so aus Gewohnheit. Keins von denen ist, muss ich einschränken, wirklich komplett fertig, aber fast. Und deswegen doch immer einen kleinen Eintrag wert.
Das soll aber jetzt den alten Fusionsplänen keinen Auftrieb geben. Wir werden schon noch zwei getrennte Gruppen bleiben. Wir singen nur ab jetzt die selben Lieder.
Und nun bin ich mal dahin gereist, neue Songtexte und Liedideen im Gepäck und hab mich zusammen mit ihm hingesetzt. Wir haben uns von vor- bis nachmittags vorm Klavier aufgehalten und tatsächlich einiges zustande gebracht. Ein Lied über die zu große Auswahl in Coffeeshops, eines darüber, dass wir zu alt sind für unseren Beruf und eines, das "Feuerzeug" heißt. In nur einem geht es um eine Beziehung! Und eigentlich ist es auch gar nicht das Thema. Nur so aus Gewohnheit. Keins von denen ist, muss ich einschränken, wirklich komplett fertig, aber fast. Und deswegen doch immer einen kleinen Eintrag wert.
Das soll aber jetzt den alten Fusionsplänen keinen Auftrieb geben. Wir werden schon noch zwei getrennte Gruppen bleiben. Wir singen nur ab jetzt die selben Lieder.
Freitag, 18. Januar 2008
Foyerflyer
Das ist mein Lieblingswort der Woche. Hat zwar keiner gesagt, aber gemeint. Und es sieht geschrieben sowieso schöner aus als es gesprochen klingt, deswegen egal. In Bremen hatten wir nämlich unsere Zettel eigentlich nicht im Zuschauerraum auslegen dürfen, sondern wurden gebeten, sie stattdessen im Foyer zu deponieren. Nach nettestem Zureden konnten wir aber dann auf jeden zweiten Stuhl eine Karte verteilen. Die andere Hälfte legten wir dann vorne aus, das waren also die Foyerflyer.
Das dazugehörige Konzert gab's dann auch in zwei Hälften. Anders als einen Tag zuvor in Marburg, wo wir durchgehend spielten. Denn das war ein Stehkonzert, und da macht man das im Normalfall so. Das war schon ein toller Kontrast: zuerst in so nem echten schmockigen Studenten-Club, wie ganz früher, vor 220 Leuten, die dicht gedrängt vor der Bühne standen, dann im altehrwürdigen Großen Saal der "Glocke" vor 1000 Mann. Beides geil. Und das ist etwas, was uns unglaublich froh macht: das wir die "kleinen" Konzerte inzwischen als Ausnahme von der Regel genießen können und uns darauf freuen wie vor noch nicht langer Zeit auf die Säle, die mehr als 500 Leute fassten. Solang das so bleibt, legen wir gerne weiterhin selber unser Zettel aus - seien es Foyerflyer oder Sesselzettel.
Das dazugehörige Konzert gab's dann auch in zwei Hälften. Anders als einen Tag zuvor in Marburg, wo wir durchgehend spielten. Denn das war ein Stehkonzert, und da macht man das im Normalfall so. Das war schon ein toller Kontrast: zuerst in so nem echten schmockigen Studenten-Club, wie ganz früher, vor 220 Leuten, die dicht gedrängt vor der Bühne standen, dann im altehrwürdigen Großen Saal der "Glocke" vor 1000 Mann. Beides geil. Und das ist etwas, was uns unglaublich froh macht: das wir die "kleinen" Konzerte inzwischen als Ausnahme von der Regel genießen können und uns darauf freuen wie vor noch nicht langer Zeit auf die Säle, die mehr als 500 Leute fassten. Solang das so bleibt, legen wir gerne weiterhin selber unser Zettel aus - seien es Foyerflyer oder Sesselzettel.
Freitag, 11. Januar 2008
Huf, Bamburg, Beirut
Montag erst haben wir unser erstes Konzert dieses Jahres gegeben, und schon haben wir eine ganze Frankentour hinter uns. Berlin war unglaublich, der Admiralspalast war mit 1500 Leuten pickepackevoll, und das Konzert war grandios, die Stimmung fantastisch. Schon doll, wenn der Jahreswechsel von solchen Abenden eingerahmt wird. Heute kam ein glücklicher Anruf aus unserem Büro, weil die Berliner Morgenpost uns eine Lobeshymne geschrieben hat. Wir sind echt hart im Nehmen, aber diese Kritik hat uns umgeworfen...
Weiter ging`s nach Erfurt. Das ist ja fast schon in Franken. Weil unsere Reise sehr ordentlich geplant war, hatten wir endlich mal genug Zeit, um uns auch die Städte mal ein bisschen anzuschauen, und, was soll ich sagen, wir waren ganz angetan. Schön da. Das zugehörige Konzert gab's im Kaisersaal (dessen Logen Thomas kunsthistorisch nicht ganz korrekt als "barocke Balkone" identifizierte), in dem, ja, auch schon Napoleon weilte. Dann über Hof nach Bamberg, beides Städte, die wir zum ersten Mal besuchten. Das sah man dann auch ein bisschen an den Besucherzahlen, gebe ich zu. Ist nicht gut fürs Karma, erst so mit den 1500 Berlinern rumzuprotzen und dann so zu tun, als hätte es an der tschechischen Grenze auch so ausgesehen. Aber so haben wir überall angefangen, und in acht Jahren rocken wir dann da auch die Stadthalle.
Gestern jedenfalls, in Bamberg, unterlief Werner der gefürchtetste Fehler: er hat sich mit der Stadt vertan. Gut, der Klassiker Hosenstall ist auch ganz vorne mit dabei. Aber Stadt nicht kennen ist auch nicht ohne. Schon ich hatte in meiner ersten Ansage ganz kurz Angst, mich zu vertun und hab deswegen noch einen kleinen syntaktischen Schlenker vorgebaut, um mich in meiner anderen Gehirnhälfte zu vergewissern, dass alles seine Richtigkeit hat. Werner hingegen ist schön ins Fettnäpfchen getappt: "Hier in Bamburg" hat er gesagt. Entsetzen im Publikum, der Eklat des frischen Jahres. Na gut, ganz so schlimm war`s nicht. Deswegen habe ich ihn dann auch nach dem Lied noch ein bisschen aufgezogen - damit er auch ja nicht zu billig davon kommt.
Heute noch Seesen, morgen dann unsere Schwesterstadt Bergheim, und dann ist erstmal wieder vier Tage Pause. Wir sind unterwegs...
Weiter ging`s nach Erfurt. Das ist ja fast schon in Franken. Weil unsere Reise sehr ordentlich geplant war, hatten wir endlich mal genug Zeit, um uns auch die Städte mal ein bisschen anzuschauen, und, was soll ich sagen, wir waren ganz angetan. Schön da. Das zugehörige Konzert gab's im Kaisersaal (dessen Logen Thomas kunsthistorisch nicht ganz korrekt als "barocke Balkone" identifizierte), in dem, ja, auch schon Napoleon weilte. Dann über Hof nach Bamberg, beides Städte, die wir zum ersten Mal besuchten. Das sah man dann auch ein bisschen an den Besucherzahlen, gebe ich zu. Ist nicht gut fürs Karma, erst so mit den 1500 Berlinern rumzuprotzen und dann so zu tun, als hätte es an der tschechischen Grenze auch so ausgesehen. Aber so haben wir überall angefangen, und in acht Jahren rocken wir dann da auch die Stadthalle.
Gestern jedenfalls, in Bamberg, unterlief Werner der gefürchtetste Fehler: er hat sich mit der Stadt vertan. Gut, der Klassiker Hosenstall ist auch ganz vorne mit dabei. Aber Stadt nicht kennen ist auch nicht ohne. Schon ich hatte in meiner ersten Ansage ganz kurz Angst, mich zu vertun und hab deswegen noch einen kleinen syntaktischen Schlenker vorgebaut, um mich in meiner anderen Gehirnhälfte zu vergewissern, dass alles seine Richtigkeit hat. Werner hingegen ist schön ins Fettnäpfchen getappt: "Hier in Bamburg" hat er gesagt. Entsetzen im Publikum, der Eklat des frischen Jahres. Na gut, ganz so schlimm war`s nicht. Deswegen habe ich ihn dann auch nach dem Lied noch ein bisschen aufgezogen - damit er auch ja nicht zu billig davon kommt.
Heute noch Seesen, morgen dann unsere Schwesterstadt Bergheim, und dann ist erstmal wieder vier Tage Pause. Wir sind unterwegs...
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