Donnerstag, 16. Mai 2013

In Klausur

Gerade jetzt sitze ich in Berlin in schönster Maisonne auf dem Balkon, aber ich habe es auch bitter nötig: vor einer Woche habe ich mich mit einem Keyboard fünf Tage lang in einer Tiroler Hütte eingeschlossen, draußen regnete es, drinnen war es langweilig, und nun wärme ich mir meine Knochen verdienterweise ein bisschen auf. Normalerweise mache ich solche Aktionen ja mit Kollegen, Thomas meistens oder auch Maybe-Olli, aber nun musste es mal alleine sein. War produktiv.




Und sonst: das Buch entwickelt sich schön (ich brauche übrigens positive Rezensionen, ich habe erst drei, und eine unverschämte Trulla hat mir einen Punkt gegeben, ohne das Buch überhaupt gelesen zu haben!), auf Amazon rangiert es zwar noch nicht in den Top 100, aber je nach Zählung ändert sich das sehr schnell. Geschenkbücher: Platz 35, Geschenkbücher Familie Platz 8, Geschenkbücher Familie die humoristisch sind und von einem Autoren geschrieben wurden, dessen Name mit W beginnt: Platz 1.


Das eine oder andere Interview gab es schon und wird es auch noch geben, hier mal ein Link zu einem veröffentlichtem; auf Facebook oder hier dann rechtzeitig die Ankündigung zu den kommenden. Fürs Erste schöne Pfingsten und bis die Tage!

http://blog.beliebte-vornamen.de/2013/05/william-wahl/

Freitag, 3. Mai 2013

Meine Reise

An dieser Stelle wollte ich euch mal einen kleinen Einblick in meine Reise geben. Sie startete in Antigua, Guatemala und führte mich inklusive eines Abstechers nach Belize über El Salvador und Nicaragua nach Costa Rica. Zehn Wochen bin ich unterwegs gewesen, und ich habe 1200 Fotos gemacht, von denen ihr hier elf sehen könnt... Geschichten hab ich auch zu erzählen - vielleicht in der ein oder anderen Ansage?

 Antigua, Guatemala

 El Paredon, Guatemala

Caye Caulker, Belize 


 San Ignacio, Belize

Hopkins, Belize 

Semuc Champey, Guatemala 


Lago de Atitlán, Guatemala 


Lago de Atitlán, Guatemala 

 Isla de Ometepe, Nicaragua

Rio Celeste, Costa Rica


Montezuma, Costa Rica

Freitag, 19. April 2013

500 Namen, die Sie Ihrem Kind besser nicht geben sollten



Ich melde mich nach 10wöchiger Zentralamerikareise (von der es auch noch Bilder zu sehen geben wird) bei euch, um von meinem aktuellen Projekt zu erzählen. Es ist ein Buch! Und zwar ein Namensabratgeber. Auf die Idee bin ich im letzten Jahr gekommen, und als mit Basta wenig los war und meine Platte noch nicht draußen, hab ich einfach mal begonnen, draufloszuschreiben.

Das war zuerst eine Schnapsidee, aber wie ihr wisst, sind auch manche Basta-Lieder aus Schnapsideen entstanden, und es sind nicht immer die schlechtesten... Ich bin TOTAL gespannt, was daraus wird, aber dass das Buch fertig und da ist und bei einem so renommierten Verlag wie Rowohlt erscheint, ist eigentlich schon das Tollste.

Am 2. Mai erscheint das Buch, dann könnt ihr es bei Amazon und auch in Buchhandlungen bekommen. Ich hoffe, ihr findet es lustig, ich habe mich bemüht! Wer die Katze im Sack kaufen will und es schon vorbestellen mag, dem sei gedankt und hier der Link geliefert. Ansonsten schaut doch mal rein und blättert durch. Ich hoffe, euer Name ist nicht dabei. Ansonsten Entschuldigung!


Freitag, 16. November 2012

Der Unterschied



Gestern wurde eine Frau unverschämt. Thomas wies, charmant wie immer, das weibliche Seesener Publikum nach der ersten Übungseinheit für den Bratislava Lover liebenswürdig darauf hin, es solle bei seinem Einsatz doch bitte nicht gähnen, sondern wie gefordert stöhnen. Daraufhin rief eine Dame dazwischen, wörtlich: Wo ist der Unterschied?

Wir waren sprachlos, aber nur gestern. Wir sind vorbereitet: ab jetzt werden ganz andere Seiten aufgezogen. 

Montag, 22. Oktober 2012

Ein unmoralisches Angebot

Gestern hatten wir einen sehr spaßigen Auftritt im Leverkusener Scala. Nach der Show kam ein gutaussehender junger Mann zu uns an den Beschwerdestand und erkundigte sich nach dem Autor von "Meine liebsten Lieder". Man nannte ihm mich. Er sagte, sein Plan sei es gewesen, dem Schreiber des Liedes einen Zungenkuss zu geben, uns zwar aus Dankbarkeit und Begeisterung. Ich war sehr gerührt. Wir haben aber dann davon Abstand genommen, das Angebot in die Tat umzusetzen. Ich vermute, die Erleichterung war gegenseitig.

Montag, 15. Oktober 2012

Bei den Maybebops


Heute Abend spielen wir mal wieder im schönen Tivoli, morgen ist frei, übermorgen gibt’s dann was ganz besonderes! Thomas und ich sind zur großen Maybebop-Jubiläums-Show im Hannoveraner Theater am Aegi eingeladen und werden dort die Ehre haben, mit den Jungs nicht nur plaudern, sondern auch musizieren zu dürfen.

Thomas wird sich an den Flügel setzen und den Erlkönig aufführen (worauf ich neidisch bin; unsere 2006er Version aus dem Kölner Schauspielhaus war ein großer Spaß!), ich für meinen Teil singe Timbuktu, das Schlusslied meiner Solo-CD.

Ich bin durchaus gespannt, wie das so werden wird. Eigentlich habe ich ja nicht an eine A-cappella-Aufführbarkeit dieser Lieder geglaubt, aber Oliver Gies hat mich überzeugt – ob eines Besseren, bleibt abzuwarten. Aber die Jungs können musikalisch so viel, da werden sie das wohl auch noch hinbekommen.

Wenn es also schön wird, machen wir es vielleicht auch mal mit Basta. Der Riesen-Vorteil: Das Arrangement gibt es dann schon, und wir müssen es Oliver nicht mehr bezahlen, har har har.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Beck to the Ruth


Gerade sind wir nach unserer österreichischen Probewoche in Trier eingetroffen. Heute abend werden wir direkt mal ein paar unserer neuen Tanzschritte ausprobieren. Ja, wir waren fleißig und haben einiges geschafft!

In unseren Kreativsitzungen sind wir vor allem ein bisschen zurück zu den Wurzeln gegangen und waren sehr, sehr albern. Gerade zu unseren Anfangszeiten haben wir uns ja wenig Gedanken um Stil- und Geschmacksfragen gemacht und haben einfach drauflosgeulkt. Unsere Versionen von „Satisfaction“ und „Er gehört zu mir“ zeugen davon.

Naja, und jetzt, 12 Jahre später, haben wir uns sozusagen in eine gedankliche Zeitmaschine gesetzt und beim Ideensammeln alle Bedenken über Bord geworfen. Das merkt man den Ergebnissen an! Noch sind die Lieder nicht (fertig) einstudiert, aber schon bald werden wir euren hoffentlich fassungslosen Gesichtern ansehen können, ob wir das richtig gemacht haben... Wir sind jedenfalls gespannt!