Freitag, 9. September 2011

Ist nicht Thomas

Ich habe auf iPhoto die Gesichtererkennungsfunktion benutzt. Ich habe freundlicherweise auch Thomas markiert. Den Vorschlag, den mir iPhoto im Rahmen der Analyse weiterer Bilder gemacht hat, habe ich zurückgewiesen. Soweit kommt es noch.

Samstag, 23. Juli 2011

Tschüss

Soviel sich auch aus den letzten Wochen erzählen ließe - zum Abschied gibt es hier stattdessen ein kleines Video, aus dem sich erschließen lässt, wie sehr wir Urlaub brauchen. Auch euch schöne Ferien!

Sonntag, 10. Juli 2011

R.I.P.

Die Tröte ist weg. Seit Braunschweig. Wir haben sie schon schon öfter verloren, aber bisher tauchte sie immer wieder auf. Nun ist es schon mehr als zwei Wochen her, dass wir sie zum letzten Mal gesehen haben.

Unsere Tröte hat uns seit dem letzten Jahrtausend begleitet und uns treu den Ton angegeben. Durch den häufigen Gebrauch war sie schon ziemlich ramponiert. Die Markierungen waren kaum noch zu lesen. Die sich an den Enden der Skala befindenden c und c’ klemmten und sorgten bei Stücken in dieser Tonart (Paris Bar) immer wieder für Verzögerungen, weil ich sie nicht eingestellt bekam. Der einmal glänzende Schimmer war längst verschwunden.

Aber unsere Tröte war stets treu und gehörte mehr zu uns als vieles andere. Deswegen sind wir sehr traurig, dass wir sie nicht mehr haben. Vielleicht liegt sie einsam in den Umkleideräumen der Braunschweiger Stadthalle zwischen Heizung und Wand und kann sich nicht bemerkbar machen; vielleicht hat sie auch ein Schuft gestohlen. Wir wissen es nicht.

Wir wissen nur, dass wir uns jetzt mit dem Verlust abfinden werden müssen. Das Leben geht weiter. Andreas hat heute eine neue gekauft. Es ist nicht dasselbe.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Neuigkeiten

Die CD ist vorbestellbar!

Gut, wissen alle, aber es ist so toll, ich musste es nochmal schreiben. Am Erstaunlichsten, dass sie noch gar nicht fertig ist! Und trotzdem wird sie schon bestellt! Nicht, dass jetzt Käufe rückgängig gemacht werden, bitte. Denn fertig werden wird sie, und auch rechtzeitig.

Auch die Show gedeiht. Wir sind heute mit der 13.Choreographie fertig geworden. Linkstap Rechtstap Linkstap Tap Tap Tap Tap. Sehr schmissig. Jetzt müssen wir uns die Schritte nur noch alle merken. Die von den anderen Stücken übrigens auch. Aber auch da sind wir zuversichtlich, dass wir das bis März hinbekommen.

Der 16.09. wird ein Hammertag. CD raus, Eröffnungskonzert in Köln. Die Platte hab ich mir schon bestellt. Muss ich mir nur noch Karten kaufen.

Montag, 20. Juni 2011

Endspurt

Draußen pläddert es ununterbrochen. Wir sind auf dem Weg von Braunschweig (Regen) nach Lüneburg (Regen). Wenn ich an übermorgen denke – Open-Air in Kiel – wird mir ganz anders.

Wenigstens ärgere ich mich nicht, dass ich das gute Wetter verpasse, denn es ist verdammt viel zu tun. Die Lieder müssen fertig geschrieben werden. Hier liegen Refrains rum wie einzelne Socken. 12 Songs sind schon aufgenommen, drei fehlen noch. Nicht, dass wir theoretisch nicht genug hätten, aber trotzdem, und welche? In meinem iTunes-Ordner „CD sechs Entwürfe“ tummeln sich ein Dutzend Dateien, von zwanzig Sekunden bis sieben Minuten lang, und hoffen, es in den Ordner „CD sechs“ zu schaffen.

Und dabei kann ich helfen. Es sind ja nur mal hier eine zweite Strophe oder dort ein Mittelteil. Aus meinem derzeitigen Liebling (dem Siebenminüter) müssen hingegen Zeilen entfernt werden, und das hasse ich. Ein anderes Lied ist zwar fertig, muss aber heute oder morgen Abend auf Publikumstauglichkeit überprüft werden. Ist ein bisschen was anderes.

Ja, und der Blog will natürlich geschrieben werden. Wär das schon mal geschafft.

Dienstag, 31. Mai 2011

Fortsetzung

Ich habe Portemonnaie und Handy wieder. Das war's auch schon. Die Sachen kamen mit der Post und waren dementsprechend da. Sorry. Mehr Missgeschicke dann wieder im Juni.

Montag, 16. Mai 2011

Alte Oper, Frankfurt

Samstag vor einer Woche spielten wir in der Alten Oper in Frankfurt. Wir hatten Einzelgarderoben. Auf Schildern wurde einem empfohlen, seine Wertsachen in den Safe zu schließen und diesen mit einer vierstelligen PIN zu programmieren. Ich schloss Handy und Portemonnaie in den Safe und codierte ihn.

Nach Konzertende wollte ich meine Sachen wieder aus dem Safe holen. Dazu tippte ich die PIN ein. Der Safe behauptete, es würde sich um die falsche handlen. Ich hätte noch zwei Versuche, so das Informationsschild an der Wand, nach zwei weiteren falschen Eingaben würde sich der Safe für fünf Minuten abschalten. Erst nach dieser Wartezeit könne ein weiterer Versuch erfolgen. Ich tippte noch zweimal die PIN ein, der Safe hielt sie für falsch und schaltete sich ab.

Nach fünf Minuten wiederholte ich die Prozedur; sorgfältig und gewissenhaft tippte ich die vier Ziffern auf den Nummernblock, nur um nach drei fehlgeschlagenen Versuchen dieselbe Reaktion seitens des Safes hervorzurufen: Tilt. Ich ging zum Pförtner und schilderte das Problem. Der Pförtner teilte mir mit, dass ich, wäre ich fünf Minuten eher erschienen, die Inspizientin noch erwischt hätte, die als einzige über die Metacodes verfüge.

Das Problem sei überdies leider bekannt, sagte mir der Pförtner; die Safes würden sich ab und an nicht mit der programmierten PIN öffnen lassen, und es sei ein Ärgernis, dass er als Pförtner nicht die notwendigen Resetcodes kennen dürfe. Meine Einschätzung, ganz generell sollte eine anscheinend bekannte Funktionsstörung der Safes doch eher zu einer Warnung vor der Benutzung der Safes führen anstatt zu ihrer Empfehlung, konnte er nachvollziehen. Ich bat den Mann um die Handynummer der Frau, er hatte sie nicht.

Kein Problem, sagte ich, ich würde morgen vorbeikommen, um 11 Uhr etwa, dann würde uns unser Weg weiter nach Hannover führen. Die Inspizientin sei aber erst um 14 Uhr wieder im Haus, meinte der Pförtner. Ich fragte ihn, ob er die Handynummer eines Kollegen wisse, der wiederum die Handynummer der Inspizientin kenne? Der Pförtner kannte keine.

Ich ließ mir die Festnetzdurchwahl der Inspizientin, Frau A., geben, um sie am nächsten Tag um 14 Uhr anzurufen.
Frau A. ließ sich einen Tag später tatsächlich erreichen, sie war bereits über das Problem informiert worden. Sie bat mich, ihr eine Email mit meiner Postanschrift zu schreiben, sie würde die Sachen dann dorthin verschicken. Da Sonntag war, würde sich das erst am nächsten Tag erledigen lassen. Am Abend schrieb ich Frau A. die gewünschte Mail.

Der Montag verging. Dienstag Morgen fand ich eine Email von Frau A. im Posteingang. Sie hatte sie um 6.14 abgeschickt und bat mich darin, Herrn B. zu kontaktieren und ihm meine Anschrift durchzugeben. Ich wunderte mich, denn ich hatte Frau A. ja schon, wie von ihr gewünscht, alle notwendigen Informationen übermittelt. Ihr Schreiben ließ darauf schließen, dass die Sachen noch nicht in der Post waren. Herrn B.s Telefonnummer fand sich in Frau A.s Mitteilung nicht, also rief ich die Oper an und fragte nach Herrn B. Der Pförtner sagte mir, er kenne keinen Herrn B. Ich bat um Frau A. Frau A. habe das Haus bereits verlassen, sagte der Pförtner, und sei erst Mittwoch wieder da.

Ich ließ mich mit ihrer Kollegin, Frau C. verbinden. Diese war informiert und teilte mir mit, Portemonnaie und Handy seien auf Vermittlung einer meiner Kollegen an Herrn B. gegangen, dieser würde sich darum kümmern, beides an unser Büro zu schicken. Ich rief in unserem Büro an. Ja, man sei im Kontakt mit Herrn B.. hieß es dort, man habe ihm eine Email mit der Bitte um Rückruf geschickt, leider habe man noch keine Antwort erhalten. Ich ließ mir seine Telefonnummer geben und rief an.

Herr B. war zu erreichen und sagte, er habe die Email bekommen und plane auch, sie zu beantworten. Er war im Besitz von Portemonnaie und Handy und könne sie gern verschicken. Er sei zuversichtlich, das spätestens am folgenden Tag, Mittwoch, zu schaffen.

Donnerstag rief ich in unserem Büro an und fragte O., ob die Post angekommen sei. Nein, sagte man mir, aber anhand der Sendungsverfolgungsnummer sehe man, dass es spätestens Freitag soweit sein müsse.

Freitag Mittag war in unserem Büro noch keine Post angekommen. Das Problem sei leider, informierte mich O., dass seitens der Agentur eine Zusendung bis spätestens 19 Uhr vorgesehen sei, aber dummerweise das Büro nicht solange besetzt sein würde. Montag spätestens würde man die Sachen dann aber entgegen nehmen können. Ich sagte O., dass ein weiteres Problem darin bestehen würde, dass ich Montag früh schon auf dem Weg nach Sachsen und erst Dienstag Nachmittag wieder zurück sei. Mittwoch vormittag wäre ich dann aber in der Lage, mein Handy und mein Portemonnaie im Büro abzuholen.

Fortsetzung folgt.